Regionalliga-RLP. Mit großer spannung haben alle Beteiligten des Mainzer Eissports die Entscheidung des Stadtrates erwartet. Doch dann haben die Mitglieder des Stadtrates die Entscheidung vertagt. Die Stadt hat erneut ihr Wort gebrochen, mehr und mehr wird deutlich, dass sich die Damen und Herren mit der Eissporthalle deutlich überhoben haben, so Horst Wenner, Vorsitzender der SPD Hartenberg-Münchfeld. Er formuliert das aus, was alle Betroffenen schon lange denken: "Ein dilettantisches Vorgehen der Verantwortlichen."
Unter diesen Voraussetzungen ist es tatsächlich ungewiss, ob und wann in der Eishalle wieder die Schlittschuhe geschnürt werden! Die Mainzer Wölfe die in diesem Jahr ihr zehn Jähriges bestehen feiern betrifft diese entscheidung natürlich auch hart. Steht doch jetzt die heiße Phase mit den ganzen Termintagungen an. Aber ohne Halle sind ja auch keine Spiele möglich. Der Förderverein für den Eissport möchte nun noch einmal den Druck auf die Stadt erhöhen, fraglich ist nur ob sich die Damen und Herren in der Stadtverwaltung dieses mal zu einem konstruktiven Gespräch hinreißen lassen.
Die Mitglieder der Wölfe, Fans und Freunde des Eissports kann man nur weiter zu Geduld aufrufen - auch wenn das, zugegebenener Weise, mittlerweile sehr schwer fällt! Nach Informationen der Mainzer Rhein Zeitung hatten drei Interessenten ihre Angebote bei der Stadt eingereicht: Milan Nosek, Manager der Mainzer Wölfe, Arno Kuhlendahl, Eishallenbetreiber in Neuwied, und Jürgen Freimuth, ehemaliger Geschäftsführer des Mombacher Schwimmbads.
Für eishockey.net - Tim Rönz
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